Spaltaxt

Eine Spaltaxt dient zum Spalten von vorher bereits zersägtem Holz. Dieser Vorgang wird zur Herstellung von Brennholz durchgeführt. Spaltäxte haben einen deutlich größeren Keilwinkel, als zum Beispiel Falläxte oder Zimmermannsbeile. Beim Spalten des Holzes wird die Schneide der Axt in die Schnittfläche parallel zur Faserrichtung des Holzes reingeschlagen.

Eine besonders scharfe Klinge ist dabei nicht zwingend notwendig. Das liegt daran, dass die Spaltkraft, die im rechten Winkel zu der Keilfläche wirkt, durch die oben erwähnte Keilform um einige Male höher als die vorwärts treibenden Kräfte ist.

Der Stiel der Spaltaxt besteht zumeist aus Hickoryholz und besitzt einen stählernen Stielschutz mit kreisförmigen Rillen, die für eine bessere Griffigkeit sorgen. Normalerweise ist dieses Gerät 70 cm lang und wiegt etwa 2,5 kg, dennoch sind auch größere oder kleinere Ausführungen auf dem Markt erhältlich. Bei Markenprodukten ist die Schneide meistens antihaftbeschichtet, wodurch die Reibung reduziert und die Holzdurchdringung erheblich verbessert wird. Die Äxte werden meistens aus Qualitätsstahl gefertigt, handgeschmiedet und gehärtet, was diese Geräte extrem belastbar macht.

Spaltäxte dürfen aus Sicherheitsgründen nicht als Keil oder Hammer benutzt werden. Für eine solche Verwendung ist dieses Gerät nicht konstruiert und kann dadurch einen Schaden erleiden. Meistens verfügen die Spaltäxte über eine untrennbare Verbindung von Stiel und Axtkopf. Dadurch wird verhindert, dass sich der Axtkopf vom Stiel löst, was ein besonders hoher Sicherheitsaspekt ist.

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