Spaltaxt von Gränsfors


Im 18. Jahrhundert, zu Beginn der Industrialisierung, wurden Spaltäxte nicht mehr individuell für den Benutzer angefertigt, sondern in Massenproduktion von den Schmieden hergestellt. 1989 hat sich die Firma Gränsfors Bruks entschlossen sich abzusetzen und eine traditionellere Herstellung beizubehalten. Diese handwerklichere Hersellung verspricht besonders gute und lang haltbare Äxte.

Die Spaltäxte von Gränsfors Bruks haben einen balligen Kopf sowie einen zunehmenden, keilförmigen Winkel, der eine maximale Spaltwirkung erzielt. Der Axtstiel hat einen geriffelten Eisenbeschlag, der für eine gute Griffsicherheit sorgt. Die Spaltäxte erfüllen nicht nur die Erfordernisse für die Holzfällung per Hand, sie haben auch eine traditionelle Form, die gut in der Hand liegt.

Der Stahl für die Klingen der Spaltäxte wird bei einer Temperatur von etwa 1200 erhitzt und vom Schmied mit dem Amboss bearbeitet und geformt. Jeder Schmied von Gränsfors Bruks stanzt seine eigenen Initialen in die Klinge, bevor er sie zum Abkühlen aufhängt. Nach dem Erkalten wird die Schneide geschliffen und der Axtkopf durch Erhitzung und Abkühlung in Wasser gehärtet. Anschließend werden durch Anlassen im Ofen Spannungen in der Klinge beseitigt und die Klinge auf ihre Härte geprüft. Wenn der Schmied zufrieden ist, wird vom Schäfter der Stiel angebracht und die Axt geölt.

Die hergestellten Äxte sind qualitativ äußerst hochwertig und Gränsfors Bruks gibt auf die Werkzeuge eine Garantie von 20 Jahren. Die meisten Spaltäxte werden mit einem praktischen Handbuch, das viele Tipps enthält, und einem Klingenschutz aus Leder geliefert.

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